Blue Flower

Hier wird durch ein, am Extruderzylinder angebrachtes, Werkzeug ( Blaskopf ) das austretende Material durch einen runden Spalt gepresst. Der Spaltdurchmesser und die -breite müssen dem zu blasenden Artikel angepasst sein.

Der ( meistens ) kontinuierlich extrudierte Schlauch wird durch das zusammenfahrende Werkzeug, an mindestens einer Seite, gequetscht und knapp über dem Werkzeug ( durch Heißdraht, Kapp- oder Drehmesser ) durchtrennt.

Nach dem Trennvorgang fährt das Werkzeug – bevorzugt - unter den Blasdorn; dieser taucht in das Werkzeug ein, dichtet dabei mittels der Schmelze zum Werkzeug ab, und die einströmende Blasluft weitet den, noch plastischen, Schlauch und  drückt diesen, unter ständigem Dehnen, bis in die kleinsten Radien der Werkzeugkontur wo er schließlich erkaltet.

Nun öffnet sich das Werkzeug und fährt zurück zum Blaskopf. Der Blasdorn geht nach oben und streift dabei den Hohlkörper ab. Dieser wird dabei entweder durch ein Handling übernommen und der weiteren, automatischen, Bearbeitung zugeführt oder er fällt nach unten auf ein Förderband.

  1. Spritzblasen. Spritzgusswerkzeug mit mindestens drei drehend gelagerten Stationen welche von einem Dorn nacheinander angefahren werden: Rohling spritzen; Kontur blasen; abkühlen und entformen.  
  1. Spiegelschweißen von zwei, im Kunststoffspritzguss hergestellten, Hälften.
  1. Recken ( eine Kombination von mechanischer Streckung und Aufblasen ) von, im Kunststoffspritzguss hergestellten, Preforms  unter hohem Druck ( bis 40 bar ).
  1. Taumeln: eine mit Kunststoff teilgefüllte, mehrteilige, Form wird unter ständiger Rotation ( um alle Achsen ) erst so lange von außen erhitzt bis der verflüssigte Kunststoff sich gleichmäßig verteilen kann und anschließend, unter Beibehaltung der Taumelbewegung, wieder abgekühlt. Bekanntestes Produkt: Schokoladenhohlkörper.